Übersichtsartikel: Therapieformen und Mittel gegen Schwitzen

Sascha Ballweg

Für die Behandlung von übermässigem Schweiß gibt es heute eine Vielzahl an Mitteln gegen Schwitzen aber auch noch invasivere Methoden bis hin zur Operation. Wichtig ist, sich vor Beginn der Symptombekämpfung eingehend über die einzelnen Möglichkeiten zu informieren. Viele Ärzte (Dermatologen) verschreiben Medikamente oder empfehlen chirurgische Verfahren. In Hinblick auf Nebenwirkungen oder Risiken sollte in solchen Fällen nicht nur eine Zweitmeinung eingeholt werden, auch sollte der Betroffene mutig genug sein, konservative Behandlungen kritisch zu sehen. Es empfiehlt sich immer, zunächst in "Eigenregie" mit rezeptfreien, oberflächlichen Mitteln (z.B. Antitranspirant) zu beginnen. Erst wenn diese - zudem sehr günstigen - Möglichkeiten ausgeschöpft sind, sollte der nächste Schritt getan werden. Bei allen hier genannten Behandlungsmöglichkeiten bitte eines nicht vergessen: die Ursachenforschung!

Hilfe gegen Schwitzen versprechen viele Produkte, Tipps, Therapien und sogar Hausmittel.
Doch welche Mittel gegen Schwitzen halten auch was sie versprechen?
Wer zu viel schwitzt leidet im privaten und beruflichen Alltag oft massiv unter den sichtbaren Folgen; Schweißflecken unter den Armen, am Po oder abtropfender Schweiß im Gesicht. Der Betroffene wird als erste Reaktion zuerst versuchen, die sichtbaren Folgen des Schwitzens zu verstecken – doch nicht immer kann der Schweiß erfolgreich den Blicken entzogen werden. Gerade bei Schwitzen im Gesicht, Handschweiß oder Schwitzen am Po ist wirklich guter Rat nur all zu oft kaum zu finden. Eine mögliche Folge dieser Misere: der Betroffene gibt den Kampf gegen den Schweiß auf und zieht sich (bewusst oder unbewusst) immer mehr aus zwischenmenschlichen Kontaktsituationen, die ihn diskreditieren könnten, zurück.

  • Ein „Verstecken“, als Lösung gegen Schwitzen, scheint eher nur als vorübergehender Workaround praktikabel zu sein, also immer dann, wenn das Schwitzen nur vorübergehend, z.B. für einen bestimmten Anlass unterbunden werden soll.
    Soll das Hochzeitskleid einen Tag lang vor Achselschweiß geschützt werden?
    Soll das Hemd oder die Bluse während eines wichtigen Bewerbungstermins unbedingt schweißfrei bleiben und keine sichtbaren Schweißflecken aufweisen?

In solchen Fällen können (in Abhängigkeit von den Trageeigenschaften der jeweiligen Textilie) auch hochwertige Achselpads gegen Achselschwitzen über einen verhältnismässig kurzen Zeitraum hinweg helfen.
Ärmellose Tops sind in diesem Fall jedoch logischerweise eher ungeeignet, zumindest bis zu dem Zeitpunkt, wenn die Braut den Brautstrauß wirft und das Achselpad in der Achselhöhle den Hochzeitsgästen und Fotografen ins Auge sticht 

Permanente Hilfe ist gefragt und das Problem sollte (zumindest ab einer gewissen Stärke des Schweißflusses) eher an der Quelle angegangen und das Schwitzen dauerhaft auf ein normales Maß reduziert werden.