Ursachen für Körpergeruch

Sascha Ballweg
Jeder Mensch verfügt über einen individuellen, genetisch festgelegten Körpergeruch. Dieser "Basisduft" wird von Mitmenschen äußerst subjektiv wahrgenommen. Er kann allerdings darüber entscheiden, ob uns jemand sympathisch oder nicht ist. Dies zeigt, dass spontane Sympathien nicht nur "auf den ersten Blick" entstehen, sondern auch über sensorische Wahrnehmungen der Nase entschieden werden. Neben der genetischen Veranlagung, spielen auch ethnische Herkunft, Lebensraum, regionale oder persönliche Ernährungsgewohnheiten eine Rolle. In dieser Hinsicht, ist es dem Menschen kaum bzw. gar nicht möglich, seinen Basisgeruch zu beeinflussen oder zu ändern. Über diesen grundlegenden "Geruchscode" hinaus, kann sich Körpergeruch durch verschiedene Faktoren verstärken und zum Negativen verändern. In einer Studie der Bremer Kulturanthropologin und Sexualforscherin Ingelore Ebberfeld machten 96,1 % der Befragten detaillierte Angaben darüber, was ihrer Meinung nach den eigenen/fremden Geruch wahrnehmbar beeinflusst. Faktoren, die den Körpergeruch verändern: Hygieneverhalten 76,4 % (330 Personen) ➤ Hygiene & Körperpflege körperliche Anstrengungen 72,7 % (314 Personen) ➤ physische Belastungen Geschlechtsverkehr 53,7 % (314 Personen) ➤ Hormone & Botenstoffe sekundärer Körpergeruch 51,2 % (221 Personen) ➤ Krankheiten/Hyperhidrose Nahrung 42,8 % (185 Personen) ➤ Ernährung & Diät Regelblutung 35,0 % (151 Personen) ➤ Hormone & Botenstoffe Stress 35,0 % (151 Personen) ➤ psychische Belastungen Monatszyklus/Eisprung 22,6 % (96 Personen) ➤ Hormone & Botenstoffe sonstiges 8,3 % (36 Personen) Schwangerschaft 5,3 % (23 Personen) ➤ Hormone & Botenstoffe Reduziert man diese Angaben auf ihre ➤ grundsätzliche Ursache, so ergibt sich eine nach ihrer Bedeutung geordnete Übersicht. Die einzelnen Faktoren stellen wir in den nachfolgend aufgelisteten Kapiteln vor. Ursachen des Körpergeruchs: