Lokale Hyperhidrose

Sascha Ballweg

Die lokale bzw. sogenannte fokale Hyperhidrose ist das lokalisierte Schwitzen an einem örtlich begrenzten Bereich des Körpers. Hierbei können auch mehrere Körperstellen gleichzeitig betroffen sein, allerdings muss eine klare regionale Abgrenzung möglich sein. Ist dies nicht der Fall, so spricht man von generalisierter Hyperhidrose.

Typisch ist in den meisten Fällen die symmetrisch-fokale Hyperhidrose, bei der die Betroffenen “spiegelgleich”, also an den gleichen Stellen beider Körperhälften schwitzen (z.B. linke und rechte Achselhöhle). Es gibt jedoch auch Fälle, wo nur einseitiges oder asymmetrisches Schwitzen auftritt.

Betroffene Bereiche bei fokaler Hyperhidrose:

 


  • Achselhöhlen
  • Hände
  • Füße
  • Gesicht (Nase, Oberlippe, Stirn, Nacken)
  • Kopfhaut
  • Körperfalten
  • Intimbereiche (Leistenregion)
  • Brust
  • Rücken
  • Beine (besonders die Schenkelinnenseiten)
  • Unterarme

 

Da bestimmte Körperregionen besonders häufig von krankhaftem Schwitzen betroffen sind, haben Mediziner Fachbegriffe für diese Bereiche festgelegt:

  • schwitzende Hände = palmare Hyperhidrose (Hyperhidrosis palmaris)
  • Schweißfüße = plantare Hyperhidrose (Hyperhidrosis plantaris)
  • starkes Achselschwitzen = axillare Hyperhidrose (Hyperhidrosis axillaris)
  • Schwitzen am Rumpf, Rumpfschwitzen = trunkale Hyperhidrose