Achselschwitzen oder Achselschweiß

Sascha Ballweg

Achselschweiß ist die häufigste und eine der am meisten gefürchtetste Form des Schwitzens. Fast jeder Mensch kennt die lästigen Schweißflecken ("Schweißringe") oder den dadurch entstehenden Schweißgeruch ("Achselgeruch").

In der Achselhöhle des Menschen befinden sich bei weitem nicht so viele Schweißdrüsen, wie man angesichts häufig präsenter Schweißflecken meinen könnte. Vielmehr konzentriert sich eine durchschnittliche Anzahl am tiefsten Punkt der Achsel. Diese Fläche ist kaum größer als eine 2-Euro-Münze. Achselschweiß ist deshalb so auffällig, weil der nahezu geschlossene, hemisphärische Raum unter den Armen kaum Luftzirkulation zulässt. Kleidung verhindert zusätzlich die Verdunstung. Vielmehr saugt sie den überschüssigen Schweiß auf, der sich bald als dunkler "Schwitzfleck" zeigt.

Bei besonders starkem und krankhaften Schwitzen unter den Achseln spricht man von Hyperhidrosis axillaris.