Antitranspirant als Sprühflasche oder als Roll-On

Sascha Ballweg

Viele Anwender der Antitranspirante AHC sensitive, AHC forte und AHC classic stellen sich die Frage, weshalb es die AHC-Produkte nicht als praktischen Sprühflasche oder als Roll-On-Stick erhältlich sind.

Die Antwort darauf ist einfach: Ihrer Haut zuliebe!

Dies bedarf selbstverständlich einer näheren Erklärung:

Warum kein Roll-On? Der Hauptwirkstoff der Antitranspirante, wie er auch häufig in Deodorants verwendet wird, ist AlCl (Aluminiumhydrochlorid). Dieses ist in Alkohol gebunden. Die schwach alkoholische Lösung darf nach Möglichkeit nicht verunreinigt werden, um unkontrollierte Reaktionen des Wirkstoffes AlCl zu verhindern. Und genau dies ist der Grund, weshalb es AHC nicht als Roll-On-Stick gibt. Durch die ausschließliche Verwendung einer Tropfenflasche wird verhindert, dass durch die klebrige Roll-On-Kugel des Sticks Wasser, Schweiß, Hautschuppen oder sonstiger Schmutz in die AlCl-Lösung gelangt. Die Verschmutzung der Lösung kann zum Verlust der Wirkung führen. Außerdem reagiert AlCl mit Wasser exothermisch, wobei unter Gasbildung Salzsäure entsteht. Diese Versäuerung führt zu Brennen und Jucken auf der Haut. Meistens muss das Produkt dann abgesetzt werden.

Warum keine Sprühflasche? Die AHC-Produkte sind so effizient konzipiert, dass schon wenige Tropfen reichen, um eine vollständige Wirkung zu erreichen. Unter der Achsel genügen 2 bis 3 Tropfen der AHC-Lösung, welche mit der Fingerkuppe auf einer Fläche von nur drei Quadratzentimeter am tiefsten Punkt der Achselhöhle verteilt werden müssen. Eine Applizierung mit einer Sprüh- oder Pumpsprayflasche würde zu einer deutlichen Überdosierung führen. Neben der Verschwendung des wertvollen Antiperspirants wären dadurch auch Hautreizungen durch Überdosierung vorprogrammiert.